Nachdenkliche Frau als Sinnbild der Gewaltfreien Kommunikation in Düsseldorf

Was ist Gewaltfreie Kommunikation?

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Vielleicht hast Du das Folgende auch schon einmal erlebt:

 

Du versuchst Deine Bestes, doch gerätst im Kontakt mit einem anderen Menschen irgendwann an einen Punkt, an dem Kommunikation nicht zu gelingen scheint. Euer Konflikt scheint unlösbar, Du fühlst Dich überhört, hast vielleicht Schwierigkeiten Deinen Standpunkt zu vertreten, oder kannst die Verbindung mit dem anderen nicht in der Tiefe erleben, wie Du es Dir eigentlich wünschst. Du bist ratlos, da Deine Botschaften wiederholt nicht bei Deinem Gegenüber anzukommen scheinen.

Kommunikationsstil als Folge unserer Sozialisation

 

Was uns dabei oft nicht hinreichend bewusst ist: Häufiger als uns lieb ist, verfangen wir uns in Kommunikationsmustern, die dem gegenseitigen Verständnis nicht unbedingt dienlich sind. Die Regel ist, dass wir unseren individuellen Kommunikationsstil während unserer Kindheit und Jugend größtenteils unbewusst von unseren Bezugspersonen übernommen haben.

 

Zum Erlernten gehören dabei nicht nur konkrete sprachliche Mittel oder Ausdrucksformen, sondern auch die innere Haltung, mit welcher wir unseren Mitmenschen und - ganz besonders wichtig, uns selbst - begegnen.

Die wenigsten Menschen kommunizieren gewaltfrei

​Um zu verstehen, was mit dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation gemeint ist, macht es Sinn, dass wir uns bewusst darüber werden, was wir eigentlich tun, wenn wir auf der Grundlage unserer Prägungen nicht-gewalftrei kommunizieren. Und zu Deiner Beruhigung sei gesagt: die allerwenigsten Menschen kommunizieren absolut gewaltfrei.

 

Letztlich gibt es unzählige denkbare Szenarien, in denen wir auf nicht-gewaltfreie Kommunikation fast schon programmiert sind. Beispielsweise dann, wenn uns unsere Projektionen daran hindern, eigenverantwortlich unseren individuellen Gestaltungsspielraum auszuschöpfen. Wenn wir andere Menschen, seien es unsere Partner, unsere Kinder oder Kollegen, explizit oder implizit verantwortlich machen dafür, dass wir uns schlecht fühlen.

 

Vielleicht erheben wir insgeheim oder offensiv Ansprüche und Erwartungen, aber formulieren nicht unsere Wünsche und Bitten. Wir bewerten unser Gegenüber oder geben ungefragt Ratschläge. Anstelle dem anderen achtsam und empathisch zuzuhören, beginnen wir, unser Wissen zum Thema oder unsere eigenen Geschichten zum Besten zu geben.

Innere Haltung und präziser Ausdruck für eine gelingende Kommunikation

An den genannten Beispielen wird deutlich: die Gewaltfreie Kommunikation ist nicht nur eine Kommunikationstechnik, sondern sie ist noch viel mehr als das. Sie geht mit einer intensiven Innenschau einher, dem Erspüren Deiner Gefühle, dem Erkennen Deiner Bedürfnisse sowie der Entwicklung einer empathischen und wohlwollenden Haltung sowohl Dir selbst als auch anderen gegenüber.

 

Gewaltfreie Kommunikation wird so zu einem Konzept, welches ganzheitlich wirkt, Dein Innerstes berührt und Dir gleichzeitig auch „technische“ Kommunikationshilfen mit an die Hand gibt.

 

Von besonderer Bedeutung ist hierbei unter anderem die möglichst differenzierte Beschreibung Deiner Gefühlswelt. Ein simples Beispiel hierfür ist das Folgende: Wenn Dich jemand fragt wie Du Dich fühlst, antwortest Du eventuell aus Gewohnheit mit „gut“ oder auch „nicht so gut“. Anstelle dessen könntest Du jedoch viel präziser entgegnen: „Ich fühle mich kraftvoll, dankbar, lebendig, traurig, wütend“ und so weiter.

In vielen Fällen sind diese kommunikativen Vereinfachungen überhaupt nicht tragisch und erleichtern sogar den Alltag, speziell wenn Du lediglich an oberflächlichem Kontakt interessiert bist. Doch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel im Gespräch mit Dir nahe stehenden Menschen, vergibst Du Dir damit eine Chance auf wahrhaftiges gegenseitiges Verstehen. Du und Dein Gesprächspartner können in der Folge eventuell nicht adäquat aufeinander reagieren, selbst wenn Ihr es wolltet - denn Gedankenlesen würden wir zwar alle manchmal gern, können es aber leider nicht.

Über das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation kannst Du lernen, Deine Gefühle zu reflektieren, für Deine Bedürfnisse einzustehen, dabei andere in ihrer Andersartigkeit weiterhin zu achten und zu schätzen und mit ihnen in einer Weise zu kommunizieren, die die Wahrscheinlichkeit für ein gelingendes und einvernehmliches Miteinander zwischen Euch erhöht.

Lies darüber hinaus gern auch meine Beiträge zur Gestalttherapie sowie zur Gesprächstherapie.

Psychotherapie Sylvia Morgenstern

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